Titicacasee & Isla del Sol

10.05. – 13.05.2013

Freitag früh sind Max und ich dann zusammen mit Kate und David (ein amerikanisches Pärchen, das wir im Hostel in Cusco getroffen hatten) in Richtung Titicacasee aufgebrochen. Den Bus von Cusco nach Puno (ca. 8-10h) hatten wir im Hostel gebucht und dafür ca. 17,70€ (60 Sol) bezahlt. Am Busbahnhof haben wir dann herausgefunden, dass das Ticket eigentlich nur 11,80€ (40 Sol) kostet. Die Differenz kann man wohl als <i>Entwicklungshilfe</i> sehen, dann ärgert man sich zumindest nicht so sehr darüber. Prinzipiell fahren Busse um 8:30 morgens und um 8:30 abends nach Puno. Da Max Zeit allerdings begrenzt war und Puno nicht gerade eine schöne Stadt ist, hatten wir uns dazu entschlossen, direkt weiter nach Copacabana zu fahren, dem bolivianischen Teil des Titicacasees. Von dort gelangt man zudem am schnellsten auf die Isla del Sol. Leider gibt es keine direkte Verbindung zwischen Cusco und Copacabana (die Grenze zwischen Peru und Bolivinen schließt gegen 18 Uhr), weshalb wir quasi gezwungen waren, eine Nacht in Puno zu verbringen. Abends waren wir dann zusammen mit Kate und David noch auf einem Art Volksfest, dessen Stromverbrauch wohl die Kapazitäten des Viertels überstiegen hatte, was daraufhin zu einer totalen Finsternis des selbigen führte, inklusive aller Fahrgeschäfte. Damit war der Abend dann auch für uns beendet.

Am nächsten Morgen ging es dann von Puno aus mit dem Bus (4h) für 5€ (17Sol) weiter nach Copacabana, wo wir den Rest des Tages verbrachten und uns um die Bootstickets für den Folgetag kümmerten. Die Bootsfahrt von Copacabana an das Nordende der Insel kostet ca. 2,80€ (25 Bol) und dauert in etwa 2,5h. Im Norden angekommen empfiehlt es sich, die Insel zu Fuß in Richtung Süden zu erkunden und sich dann abends, nach einem kühlen Bier versteht sich, vom Südende aus ein Boot für ca. 2,22€ (20 Bol) zurück zu nehmen.

Die Wanderung über die Insel ist wirklich beeindruckend, zumal man das Gefühl hat, sich irgendwo in der Toscana zu befinden, allerdings einer bolivianischen Toscana auf fast 4000m über dem Meeresspiegel. Man hat darüber hinaus einen genialen Blick über den See und kann in der Ferne schneebedeckte Gipfel der Anden sehen. Infrastrukturell gibt es auf der Insel, neben der überdurchschnittlichen Anzahl an Pizzerien, auch mehrere kleinere Läden in denen man Wasser, etc. pp bekommt.

Insgesamt haben wir auf der Insel, zusammen mit unseren amerikanischen Freunden und einer Freundin von Max aus Deutschland, einen schönen und entspannten Tag verbracht, den wir dann mit einem Feierabendbierchen haben ausklingen lassen.

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